
Im Mai 2006 begannen in Oaxaca Stadt (Mexico) Proteste von LehrerInnen, deren Ziel eine Verbesserung der Bildung ist. Jedoch reagierte der Gouverneur Oaxacas (Uliices Ruiz Ortiz) nicht mit Dialog, sondern mit Gewalt, und ließ sogar Menschen umbringen.
Daraufhin schlossen sich co 300 verschiedene Organisationen den LehrerInnen an und gründeten das basisdemokratische Bündnis APPO (Populäre Versammlung der Völker Oaxacas). Gemeinsam forderten sie den Rücktritt des Gouverneurs und blockierten das Stadtzentrum.
Der Mord eines Indymedia – Jounalisten durch Beamte des Staates wurde als Vorwand benützt für die Entsendung der Bundespolizei und des Militärs. Seitdem herrschen in Oaxaca bürgerkriegsähnliche Zustände. Es kommt zu wahllosen Festnahmen, Vergewaltigungen und Folter.
Traurige Tatsachen der Repression sind mehr als 20 Tote, hunderte von Verletzten, Folteropfern, Inhaftierten und Verwundeten. Mit dem Amtsantritt des neuen Präsidenten Mexicos, Calderon, droht sie Lage weiter zu eskalieren.
